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Carers@Work

Zwischen Beruf und Pflege: Konflikt oder Chance?

Strategie zur nachhaltigen Sicherung zukünftiger Pflege- und Produktivitätspotenziale in einer alternden Gesellschaft.
Ein europäischer Vergleich

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird vor dem Hintergrund demografischer, ökonomischer und pflegepolitischer Argumente zunehmend notwendig und schließt Überlegungen zur Ausgestaltung sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit mit ein. Zum einen stellen die Hochaltrigen die am schnellsten wachsende Altersgruppe in Europa dar, was auf eine erhöhte Nachfrage nach pflegerischer Versorgung schließen lässt. Zugleich führen die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen zu einem abnehmenden informellen Pflegepotenzial und zu einem steigenden Anteil an Arbeitnehmer/innen mit Pflegeverantwortung. Aus der Sicht des Staates wird eine ambulante Versorgung favorisiert, gleichzeitig kann eine mangelnde Vereinbarkeit für die Betroffenen mit vielfältigen Belastungen verbunden sein und für die Unternehmen eine Reihe von Folgekosten bedeuten (z.B. Verlust von qualifizierten Arbeitnehmer/innen, Verlust von Produktivität und Qualität der Arbeitsleistung).

Das internationale Kooperationsprojekt mit Partnern aus Deutschland, Polen, Großbritannien und Italien trägt dieser gesamteuropäischen Entwicklung Rechung und berücksichtigt dabei zugleich die unterschiedlichen Care-Regimes in den einzelnen Wohlfahrtsstaaten.

Zentrale Aufgabe ist die Untersuchung individueller sowie betrieblicher Vereinbarungsstrategien mit dem Ziel beiderseitiger Konflikt- und damit Kostenminderung. Das Ziel des Vorhabens ist es nunmehr:

Gefördert wird das Projekt von der Volkswagenstiftung im Rahmen der Ausschreibung "Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven des Alterns".